Eine Publikation der Binkert Medien AG
Logistiklösungen
10.12.2013

Wegweisende Informationen am Boden

Bodenmarkierungen dienen nicht nur als Informationshilfen, sie sind wegweisend, platzzuweisend oder einteilend. Allerdings werden sie durch deren Befahren leicht unleserlich, deshalb muss das Aufbringen gekonnt sein.

Zusätzlich zur Lagerplatzbeschriftung sind oft Über- und Breitstellungsplätze, Fahrbahnen und Gefahrenzonen sowie Blocklagerplätze sichtbar und dauerhaft am Boden zu markieren.

Streichen ist halt doch besser

Ein Aufspritzen der Farbe ist nicht zu empfehlen, da der Farbauftrag dabei zu gering wird und schon nach kurzer Zeit keine Markierung mehr sichtbar ist. FKM geht deshalb nach bewährter Methode vor und trägt eine mindestens 0,4 mm dicke, auf den Untergrund abgestimmte Farbschicht mit Roller und Pinsel auf.

Gut gereinigt ist die halbe Miete

Vor dem Anbringen der Bodenfarbe muss der Boden durch Absaugen der Oberfläche von losen Teilen befreit werden. Die Markierungsbahnen werden eingemessen und eingezeichnet. Danach sind die zukünftigen Farbbahnen zu entfetten. Bei starker Verschmutzung, zum Beispiel durch Pneuabrieb infolge eines intensiven Staplerverkehrs, müssen die im Boden verankerten Gummireste durch einen Gummianlöser aus dem Boden gewaschen und entfernt werden. Diese Vorarbeiten sind in der Regel der aufwendigste Teil der Arbeit. Der Boden muss griffig und fettfrei sein (frei von Gummi, Silikon usw.). Die Bodentemperatur darf nicht unter 10 °C liegen, damit sich die Bodenfarbe gut verankern kann. Bei einer bestehenden Bodenversiegelung ist der Boden entsprechend aufzurauen. Gerade bei behandelten Böden ist darauf zu achten, dass der Typ der Bodenfarbe auf den Untergrund abgestimmt wird. Ist er Epoxidoder Kunstharz-basierend? Nur dadurch wird sichergestellt, dass eine gute Verbindung mit dem Untergrund stattfindet. Beim Abkleben der Bodenbahnen kommt ein Band zum Einsatz, das sehr gut auf dem Boden haftet und rückstandslos entfernt werden kann und sich auch den Unebenheiten oder der Rauheit des Bodens anpasst, denn die Bodenfarbe darf das Band nicht unterlaufen. Das Band darf sich bei der Montage nicht verziehen und soll gut verarbeitbar sein sowie eine Resistenz gegenüber Reinigungs- und Farbchemikalien (Lösungsmittel) aufweisen.

Nur noch ausfüllen

Das Ausstreichen der Markierung mit der Zweikomponentenfarbe ist der letzte Vorgang. Durchzogene Striche in unterschiedlicher Breite, aber auch T-Markierungen oder Schriftzüge lassen sich so auf dem Boden abbilden. Schriftzüge sind am einfachsten durch vorgeschnittene Folienschablonen aus selbstklebenden PVCBögen zu fertigen (Schneidplotter). In der Regel ist die Oberfläche der Bodenfarbe rau und deshalb griffig und auch bei Nässe nicht rutschgefährlich. Im Aussenbereich kann zusätzlich Quarzsand in die noch nasse Farbe eingestreut werden. Die Griffigkeit hat aber den Nachteil, dass sich Schmutz und Pneuabrieb leichter festsetzen können. Diese lassen sich aber durch Nassreinigung wieder entfernen. Schützen lässt sich die Bodenmarkierung durch eine Versiegelung mit einem Klarlack (Boden- Versiegelungslack). Die Markierungsarbeiten müssen nach Möglichkeit an einem Wochenende durchgeführt werden, damit die Farbe 48 Stunden Zeit hat, um sich auszuhärten. Die so aufgebrachte Farbe sollte für mindestens zwei Jahre halten.



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