Eine Publikation der Binkert Medien AG
Logistiklösungen
Praxisorientierte Weiterbildung bringts: 09.05.2014

Techniker/-innen lösen Probleme

Kinder lernen spielend und ganz ohne geschultes Lehrpersonal. Sei es Laufen oder Sprechen – es funktioniert ganz einfach: Die Eltern machen es so lange und so oft vor, bis es gelernt wurde. Gleichzeitig wird die angeborene Neugier ausgenutzt, eine Eigenschaft aller höheren Lebensformen, um Unbekanntes zu akzeptieren und zu begreifen.

Die praxisorientierte Höhere Fachschule Dietikon setzt diese Methode «Problem based learning» (PBL) gezielt in Unterrichtsmodulen des Studienganges Logistik ein. Absolventen der Höheren Fachschule sollen unternehmerisch denken und handeln. Im Modul «Planspiele» wird spielerisch erlebbar, wie sich ein Unternehmen inmitten von Konkurrenz behaupten kann, wie Geschäftsbereiche ausgeweitet, neu entdeckt und gewinnbringend geplant werden können, wie Personal rekrutiert und Teams zum Erfolg geführt werden.

Reale Geschäftsvorgänge und Prozesse untersuchen
Noch einen Schritt weiter geht das innovative Modul «Externe Geschäftsprozesse». Die Studierenden lernen durch die Untersuchung realer Geschäftsvorgänge und Prozesse betriebswirtschaftliche, organisatorische, operationelle und strategische Gesichtspunkte einer am internationalen oder nationalen Markt tätigen Firma kennen. Die Analyse der bestehenden Warenströme, die Definition von Optimierungspotenzialen und die klare Strukturierung einer optimalen Supply Chain sind wesentliche Inhalte dieses Moduls. Sie wenden dabei alle bereits erworbenen fachlichen, Lern- und Sozialkompetenzen der vorgegangenen fünf Semester an. Als Ergebnisse werden eine SWOT-Analyse sowie ausgearbeitete Vorschläge für Verbesserungen und Korrekturen erwartet.

Ablauf der Projektarbeit
Die Klasse wird in Teams von zwei bis vier Personen eingeteilt. Je ausgewähltem Geschäftsbereich wird jedem Team eine betreuende Person der Partnerfirma sowie ein Dozent, eine Dozentin der Höheren Fachschule (HF) Dietikon an die Seite gestellt. Die Fachperson Firma sorgt für die Einführung in die Aufgaben des Geschäftsbereichs, des zu untersuchenden Projekts, gibt die notwendigen Unterlagen ab, gewährt, falls nötig, Zugang zum Firmennetzwerk und sorgt für einen angemessenen Arbeitsplatz.
Der/die Dozent/-in der HF ist für die Koordination aller Belange mit der Partnerfirma sowie für die Informationsbeschaffung und Erarbeitung der Aufgabenstellung für die Teams zuständig. Auch die Vermittlung des theoretischen Inputs für die Klasse, die Teams (Firma, Aufgaben, Geschäftsbereiche, Projekte) und die Einteilung der Teams (nach fachlicher und Sozialkompetenz, Schwächen/Stärken) gehört zu ihren Aufgaben.

Die Erarbeitung des Projekts
Die Studierenden erhalten einen theoretischen Input zu Firma, Markt und betriebswirtschaftlicher Theorie. Nach der Aufgabenzuteilung erfolgt die Übergabe an die betreuende Person der Firma. Sie erläutert die Aufgabenstellung, die Randbedingungen und die zu erwartenden Ergebnisse sowie deren Darstellung und Aufbereitung.
In der Schlusspräsentation sind die Arbeitsergebnisse in einem schriftlichen Bericht analog dem Format einer Diplomarbeit zusammenzufassen.


Kontakt

Höhere Fachschule
Schöneggstrasse 12
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Tel: 044 745 84 89
Fax: 044 745 84 74
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Weitere Informationen zur Firma «BZD Berufsbildungszentrum Dietikon»